Autorin Alina Gause

Warum Künstler die glücklicheren Menschen sein könnten: Der Künstlerberuf aus psychologischer Perspektive

Warum Künstler die glücklicheren Menschen sein könnten: Der Künstlerberuf aus psychologischer Perspektive

Das Buch gibt einen Einblick in die Psychologie einer Berufsgruppe, die kein Privatleben kennt: darstellende Künstler. Neben Erkenntnissen aus der Psychologie tragen auch die Künstler selbst dazu bei: unterhaltsam erzählen sie davon, wie sie immer wieder erneut ihr Lebensglück suchen und (er)finden, aber auch, wie sie auf diesem Weg behindert und übersehen werden. Es plädiert dafür, sich Künstlern so zuzuwenden, wie sie es verdienen: respektvoll und mit aller Aufmerksamkeit.

 

5 Sterne: Einfach nur gut!!! Von Claudia Marold
am 5. Mai 2014

„Das Buch ist leicht verständlich geschrieben (auch für nicht – künstler) und geht dennoch sehr in die Tiefe. Die Interviews sind schön zusammengestellt (man hört die Künstler beinahe sprechen).
Es bringt unsere berufliche Situation und die damit einhergehenden Probleme (sowohl existentieller als auch psychischer Natur) dermaßen gut auf den Punkt.
Ich war schlichtweg begeistert!“

5 Sterne: Neue, tiefe Einblicke von einem Profi Von Kaft
am 4. April 2015

„Einfühlsam, respektvoll, klug und fundiert schreibt Alina Gause über das, was Künstler so besonders macht – auch so besonders angreifbar und verletzlich. Sie deckt auf, was und wem Künstler sich täglich aussetzen müssen und gibt Hoffnung und Anregung für einen neuen Umgang: von Seiten der Künstler und derer, die mit ihnen arbeiten (oder leben).
Eine Offenbarung und eine Umarmung zugleich! Klare Kaufempfehlung!“

Cover Kompass für Künstler - Alina Gause

Seit Dezember 2016 überall im Buchhandel erhältlich:

Kompass für Künstler – Ein persönlicher Wegbegleiter für Kreative” , erschienen im Springer Verlag

Alina Gause beantwortet Fragen, die Schauspieler(innen) innerhalb ihrer Lebens- und Berufsrealität beschäftigen. Hier sind vier Beispielartikel.

  • Oktober 2015: Wie verhindere ich die Starre, in die ich jedes Mal falle, wenn neue Fotos für mein Showreel, mein About Me oder andere Dinge anliegen, für die ich mich vor einen Fotografen stellen muss?
  • Januar 2014: Hier finden Sie dazu auch ein Interview mit einer Sammlung von wichtigen Fragen. Und den noch wichtigeren Antworten dazu.
  • April 2013: Wie kann ich das ändern, bei neuen Projekten erst voller Elan zu sein und dann in eine Phase der Unfähigkeit und Desorganisation abzustürzen?
  • Januar 2013: Wie komme ich als Künstlerin weiter, wenn ich unterschätzt und übersehen werde?

Der Artikel „The Artists‘ Way Of Life – Lebensform der Zukunft?“ ist ein Plädoyer in der psychologischen Fachzeitschrift Psychologie in Österreich.

Dozentin Alina Gause

Alina Gause betreut seit Juli 2012 die STARTER – SchülerInnen in psychologischen Fragen. Dies tut sie sowohl in regelmäßigen Seminaren zu festgelegten Themen als auch spontan bei akutem Bedarf. Sie berät einzeln sowie in der Gruppe. Zudem bringt sie ihre Erfahrung sowohl künstlerisch als auch psychologisch in den DozentInnenkreis mit ein und inspiriert die Kolleginnen so zu einer erweiterten Sicht auf die Vermittlung eines künstlerischen Berufes.

Auf Schauspielschulen gibt es innerhalb der Lehrenden selten Pädagogen. Das muss vielleicht auch nicht sein. Allerdings merke ich durch den Beitrag von Alina Gause, dass es die Zusammenarbeit an einer Schule sehr unterstützt, wenn der Prozess der Vermittlung der Unterrichtsinhalte und das Sammeln gemeinsamer Erfahrungen (woraus ein großer Teil einer solchen Ausbildung besteht) von einer Person mitgetragen und bereichert werden, die sowohl einen tiefen Einblick in die künstlerischen Vorgänge besitzt, als auch psychologisch um die Erfordernisse weiß, die allen Beteiligten am Ausbildungsprozess abverlangt werden.

Eine solche Person sollte es an jeder Schule fest geben.

Frau Gause ist in ihrer Persönlichkeit, Ausstrahlung, ihrem Wissen und ihrer Ausbildung einmalig und ich bin sehr froh, dass wir bei STARTER auf eine fachlich so kompetente und menschlich so bereichernde Mitarbeiterin zählen können. Dazu kommt der für mich als Schulleiterin nicht zu verachtende Umstand, dass Frau Gause sehr zuverlässig ist, immer freundlich, konstruktiv und selbständig. Was man sich in der Zusammenarbeit mit Menschen als selbstverständlich funktionierend wünscht, was die Arbeit aber oft erschwert oder verzögert, weil es eben nicht selbstverständlich ist, bringt Alina Gause mit.

Ich danke ihr sehr für die bisherige, wunderbare Zusammenarbeit und freue mich und bin sehr gespannt auf die Weitere!

Christine Knauff, Leitung STARTER
Schauspielschule für Film und Fernsehen

“Der Unterricht bei Alina kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie ist außenstehend, kennt aber sowohl den ‚alltäglichen Uni-Wahnsinn‘ als auch die Welt, der man nach dem Studium begegnet. Es fiel mir leicht, mich zu öffnen und über meine Ängste und Sorgen zu sprechen. Sie nahm mir das Gefühl, dass etwas mit mir nicht stimmt und wir alle haben ein großes Stück mehr Vertrauen in uns selbst sowie Kraft und Mut für den nächsten Schritt aus ihrem Unterricht mitgenommen.”

Yvonne Greitzke, Musicaldarstellerin, Synchronsprecherin

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Um ehrlich zu sein; ich hatte absolut keine Lust auf diesen „Audition-Workshop“ kurz vor Ende des Studiums. Wir wurden auch überhaupt nicht darüber informiert, was uns erwartet, hatten alle unsere Noten dabei und haben uns gewundert, warum wir keinen Pianisten haben. Im Nachhinein bin ich heilfroh, dass ich hingegangen bin, und auch jetzt, über 1½ Jahre später, denke ich noch bei jeder Audition an das, was wir (auch über uns selbst) gelernt haben.

Wenn ich dasitze und darauf warte, endlich singen zu dürfen, muss ich nun schmunzeln über mein Lampenfieber, das wir im Workshop so rücksichtslos enttarnt hatten; vor uns lag damals eine ganze Palette von Symptomen und jeder erzählte, unter welchen er leidet. Müdigkeit oder Überdrehtheit? Esszwang oder Appetitlosigkeit? Verstopfung oder Durchfall? Den „Wegrenn“-oder den „Jetzt erst recht“-Impuls?

Ich hatte das große Glück, in einem harmonischen und sehr offenen Jahrgang zu sein und dadurch, dass zum ersten Mal seit Beginn des Studiums in einem Unterrichtsfach keine Dozenten anwesend waren, konnten wir alles ohne Bedenken preisgeben. Verrückt genug – es hat schon alleine geholfen, diese Symptome schwarz auf weiß vor sich zu haben, sich mit den Anderen zu vergleichen, wer was davon kennt, über den Gedanken zu lachen, dass Lampenfieber evolutionsbedingt ist und man, um den körperlichen Impulsen zu folgen, eigentlich nur heimlich davonschleichen oder dem Produktionsleiter eine Ohrfeige geben kann (frei nach dem Motto flüchten oder kämpfen).

Wir haben verschiedene Übungen gemacht, besonders im Gedächtnis geblieben sind mir die folgenden zwei: Erstens die Vorstellung, den Job nicht für sich, sondern für eine gute Freundin zu besorgen, zweitens eine Partnerübung, in der der Partner die eigenen Gedanken vor der Audition laut ausspricht. Es war, also könne jeder in den Kopf des Anderen blicken, denn natürlich denken doch alle ungefähr das Gleiche: „Ich bin zu schlecht“, „Meine Stimme sitzt heute nicht“, „Ich passe gar nicht hierher“, „Vielleicht sollte ich einfach wieder gehen“, „Warum tue ich mir das an“…

Allein, dass ich nun weiß, dass diese Gedankenkreise ein typisches, psychologisch erklärbares Phänomen sind und so schön als „nicht lösungsorientiert“ bezeichnet werden, hilft mir, sie besser zu kontrollieren, mich über sie lustig zu machen und dadurch die Anspannung etwas abzubauen. Den Humor in diesen psychisch anstrengenden Situationen zu finden, war stets ein wichtiger Bestandteil der Übungen und hat mir sehr geholfen.

Auch, dass Alina sich in den tatsächlichen Bedingungen des Berufes gut auskennt, war sehr hilfreich. Wir standen als Jahrgang zum ersten Mal jemandem gegenüber, der den Job kennt und dem wir trotzdem unsere Ängste ungefiltert mitteilen konnten, von dem wir keine Bewertung zu erwarten hatten. Niemand, der uns etwas beibringen und uns „formen“ wollte, sondern der uns so angenommen hat, wie wir in diesem Moment waren, mit unseren Zweifeln und Ängsten – und der uns trotzdem das Gefühl gab, dass er an uns glaubt. Es hat einfach gut getan, die eigenen negativen Gedanken laut auszusprechen und sie dadurch weniger bedrohlich zu machen, ohne als „zu schwach“ abgestempelt zu werden.

Klar, das Business ist anstrengend und ja, wir wussten das vorher und haben es uns trotzdem ausgesucht. Aber ein schulterzuckendes „Augen auf bei der Berufswahl“ hilft da halt nicht wirklich weiter. Durch den Workshop mit Alina und durch das Material, das sie uns mitgegeben hat, habe ich nun Übungen, die ich machen kann, um bei Auditions eine bessere Leistung zu erbringen, Wissen, durch das ich Gedankenkreise durchbrechen und andere psychologische Symptome entlarven und entschärfen kann – und vor allem kann ich das alles besser einordnen; weiß, dass ich deswegen nicht zu schwach oder zu schlecht bin und dass es uns allen ähnlich geht.

Ich hatte früher nie Angst vor Auditions, bis ich nach negativen, völlig vom Job unabhängigen Erfahrungen plötzlich unter Lampenfieber litt und mich bei Vorsingen sehr schlecht präsentierte. Alinas Workshop war eine gute Mischung aus psychologischem Fachwissen, konkreten Übungen und der Beschäftigung mit eigenen Ängsten – und kurz darauf kam ich plötzlich wieder in jeder Audition mindestens eine Runde weiter und fühlte mich sehr viel wohler.

Eindrücke des „Audition-Workshops“  bei Alina Gause
Marion Wulf, Musicaldarstellerin

Personal Management

Tobias Bieri – Schauspieler, Sänger, Tänzer, Songwriter
www.tobiasbieri.com

Tobias Bieri ist Sänger, Schauspieler, Musiker und Tänzer. Aber auch Technikfreak, Songwriter, Producer und Kite-Surfer. Auf der Bühne  war er u.a. als Kronprinz Friedrich, Simon in Jesus Christ  Superstar, Galileo in We Will Rock You und Schlomo in Fame zu sehen. Aber auch im Fernsehen war er präsent – zuletzt in Soko Wismar und Die Spezialisten. 2017 verkörperte er D’Artagnan in Die Drei Musketiere und Alfred im Tanz der Vampire – in dieser Rolle ist er auch im Herbst und Winter noch im Theater St. Gallen zu erleben, ab November 2017 dann zusätzlich in Zürich in dem Schweizer Musical Ewigi Liebi.
Jeannine Michèle Wacker – Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin, Songwriterin
www.jeanninemichelewacker.com
Jeannine Michèle Wacker ist Sängerin, Tänzerin, Schauspielerin und Songwriterin. Sie war u.a. die Scaramouche in We will rock you, die Janet in der Rocky Horror Picture Show oder die Serena in Fame. 2016-2017 spielte sie die weibliche Heldin Clara Morgenstern in der ARD-Telenovela Sturm der Liebe. Und auch in der schweizerisch-amerikanischen Co-Produktion Singularity übernahm sie die weibliche Hauptrolle – an der Seite von John Cusack! Kinostart des dramatischen Science Fiction-Thrillers in den USA: November 2017. Im Sommer konnten wir sie bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall als Maria im Musical „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ sehen und ab Dezember 2017 singt und spielt sie die weibliche Hauptrolle in „Kinky Boots“ im Stage Operettenhaus in Hamburg.
In „Zeiten der Unschuld“ sind Tobias Bieri und Jeannine Michele Wacker gemeinsam zu sehen.

Weitere Kunden und Klienten

Liebe Alina,
die paar wenigen Stunden, die ich bei Dir hatte, haben mich weggeführt von einem „Herz-Verstand“-Kampf und hingeführt zu meinem Bauchgefühl, das durch die letzten zwei Jahre gelernt hat, das Herz zu hören und den Verstand zu benutzen und sich somit für mich aus 3 gemeinsamen neuen Sinnen für mein Leben ergibt.
Du unterstützt und leitest nicht nur, Du bist immer da, bei jedem von uns. Man hat nie das Gefühl, von Dir vergessen zu werden, auch wenn man sich lang nicht hört. Du gehst für alle von uns „leidenden Künstlerherzen“ als Erste durch die Tür – mit erhobenem Schutzschild und stärkst uns im Kampf gegen Haifische, blutende Herzen und verbotene Castingbüros. Du hältst sie hoch, Du trägst unsere Sehnsuchtswünsche, all unsere Lebensträume und Künstlerherzen direkt der Sonne entgegen, ohne Zweifel und ohne Angst!
DANKE!
Katherine Brand, Schauspielerin

Liebe Wegweiserin,

hätte meine Tante Sie nicht in der „Für Sie“ (Zeitschrift) entdeckt, wäre ich heute nicht auf den Brettern, die meine Welt bedeuten!

Sie haben mir in nur zwei Gesprächen einen Spiegel vorgehalten und mir gezeigt, wer ich eigentlich sein könnte: eine glückliche Künstlerin. Immer wenn Zweifel und quälende Fragen meine Tage schwarz getrübt haben, waren sie da! Immer erreichbar! Immer mit einer einfühlsamen Mail oder einem Telefonat!

Danke für Ihre sanfte, achtsame, bestimmende aber nicht fordernde Stimme, die mir geholfen hat Hürden zu überwinden und meinen Weg zu gehen!

Katrin Le Provost, Opernsängerin

Interview von Martina Gawenda in der Ausgabe 03.14.
Das Interview mit dem Titel „Alina Gause will Bewusstsein schaffen für die eigenen Stärken“ steht als pdf zur Verfügung.

Alina Gause als Coach auf der Kunstmesse Berliner Liste

„Alina Gause hat mit ihrem Coaching auf der Berliner Liste 2015 die zahlreichen Teilnehmer und uns als Veranstalter mehr als überzeugt! Sie hat es geschafft, dass unsere Aussteller spielerischer und souveräner mit dem Druck der Verkaufssituation umgehen können. Es hat so gut funktioniert und es gab so viele begeisterte Rückmeldungen, dass wir dieses erfolgreiche Experiment dauerhaft ausbauen werden. Wir freuen uns auf die Fortsetzung auf der KÖLNER LISTE 2016!“

Jörgen Golz, Messedirektor BERLINER LISTE und KÖLNER LISTE

Alina Gause als Co-Referentin des Ausbildungsprogramms der Riedel Beratung in Berlin

„Ich schätze Alina Gause als Co-Referentin meines Ausbildungsgangs zum systemischen Coach und kreativen Prozessbegleiter sehr. Ihr fundiertes psychologisches Wissen und die langjährige Berufserfahrung bilden den Grundstein ihrer Kompetenz. Immer begegnet sie ihrem Gegenüber auf Augenhöhe und lösungsorientiert. Vor allem aber ist es die ihr eigene Mischung aus Empathie, Verbindlichkeit und Humor, von der Klienten wie Kollegen sehr profitieren.“

Mathias Riedel, Ausbildungsleiter und Inhaber

Alina Gause war am 13.9.2013 als Expertin zum Thema „Lebe Deinen Traum“ zu Gast im SWR-Nachtcafé.
Leider kann aus urheberrechtlichen Gründen hier kein Ausschnitt aus der Sendung gezeigt werden.

Zusammenschnitt der Talkshow „Leben!“ – Das Thema: Kunst, junge Künstler, Faktoren des Erfolges wurde am 18.9.2012 um 19.15 Uhr auf ARD Eins Plus ausgestrahlt.
Leider kann auch hier aus urheberrechtlichen Gründen kein Ausschnitt aus der Sendung auf dieser Homepage angeboten werden.

Alina Gause Teamberatung